Siemens MedMuseum Erlangen: Technikgeschichte interaktiv

Siemens MedMuseum Erlangen: Technikgeschichte interaktiv

Stell dir vor, du betrittst ein Museum, in dem die Geschichte der Medizintechnik nicht nur erzählt, sondern lebendig wird. Ein Ort, an dem du die Entwicklung von Röntgengeräten, Computertomographen und sogar Herzschrittmachern hautnah erleben kannst. Willkommen im Siemens MedMuseum in Erlangen, einem wahren Schatzkästchen für Technikbegeisterte und Geschichtsinteressierte gleichermaßen.

Siemens MedMuseum Erlangen: Technikgeschichte interaktiv

Ein Streifzug durch die Medizintechnikgeschichte

Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern präsentiert das MedMuseum über 200 ausgewählte Exponate, die die Entwicklung der Medizintechnik von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nachzeichnen. Die ältesten Stücke stammen aus dem Jahr 1890 und bieten einen faszinierenden Einblick in die Pionierzeit der medizinischen Bildgebung.

Highlights der Ausstellung

  • Die Röntgenkugel: Dieses kompakte Röntgengerät aus dem Jahr 1919 revolutionierte die medizinische Diagnostik, indem es erstmals mobiles Röntgen ermöglichte. Mit ihrer robusten Bauweise und der direkten Anschlussmöglichkeit ans Stromnetz wurde die Röntgenkugel zu einem Verkaufsschlager mit knapp 30.000 verkauften Exemplaren. (innovationskunst.de)
  • Der erste Computertomograph (CT): 1975 brachte Siemens den Siretom auf den Markt, ein Gerät, das Schichtaufnahmen des Gehirns ermöglichte und somit die Diagnostik neurologischer Erkrankungen revolutionierte. (innovations-report.de)
  • Der erste voll implantierbare Herzschrittmacher: In den 1950er Jahren entwickelte der schwedische Ingenieur Rune Elmqvist den ersten vollständig implantierbaren Herzschrittmacher, ein Meilenstein in der Kardiologie. (innovations-report.de)

Interaktive Erlebnisse und digitale Erweiterungen

Das MedMuseum setzt nicht nur auf klassische Exponate, sondern bietet auch multimediale Erlebnisse. Mithilfe von Tablet-Computern können Besucher zusätzliche Informationen abrufen, historische Dokumente einsehen und interaktive Stationen nutzen. Eine digitale Weltkarte zeigt die globale Entwicklung der Siemens-Medizintechnik, und durch virtuelle Fenster ins Archiv erhält man spannende Einblicke in die Arbeit des Siemens MedArchivs. (innovations-report.de)

Für diejenigen, die das Museum von zu Hause aus erkunden möchten, steht eine App zur Verfügung. Diese ermöglicht virtuelle Rundgänge und erzählt kuriose sowie lehrreiche Geschichten aus der Medizintechnikgeschichte. So wird beispielsweise die Geschichte von Friedrich Siemens erzählt, der 1844 mit einem Voltainduktor die Zahnschmerzen seines Bruders behandelte – ein frühes Beispiel für den Einsatz von Elektrizität in der Medizin. (nn.de)

Praktische Informationen für deinen Besuch

Das Siemens MedMuseum befindet sich in der Gebbertstraße 1 in 91052 Erlangen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr; an Wochenenden und Feiertagen bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt ist frei, was den Besuch besonders attraktiv macht. (medmuseum.siemens-healthineers.com)

Für Gruppen werden Führungen angeboten, die mindestens zwei Wochen im Voraus gebucht werden sollten. Die Kosten variieren je nach Gruppengröße: bis zu 20 Personen zahlen 90 Euro, für Führungen in englischer Sprache wird ein Zuschlag von 20 Euro erhoben. Schul- und Universitätsgruppen können das Angebot kostenfrei nutzen. (medmuseum.siemens-healthineers.com)

Das Museum ist barrierefrei gestaltet und somit für Rollstuhlfahrer und Besucher mit körperlichen Einschränkungen gut zugänglich. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist ebenfalls vorhanden. (medmuseum.siemens-healthineers.com)

So erreichst du das MedMuseum

Vom Hauptbahnhof Erlangen aus ist das Museum bequem mit den Buslinien 208, 209, 210, 252, 254, 284, 285 und 293 erreichbar. Steige an der Haltestelle „Zollhaus“ aus; das Museum befindet sich direkt gegenüber. (medmuseum.siemens-healthineers.com)

Fazit

Ein Besuch im Siemens MedMuseum ist wie eine Zeitreise durch die faszinierende Welt der Medizintechnik. Die Kombination aus historischen Exponaten, interaktiven Elementen und digitalen Erweiterungen macht den Rundgang zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ob Technikfan, Geschichtsinteressierter oder einfach nur neugierig – hier kommt jeder auf seine Kosten.

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Quellen


Fragen zum Thema

Was ist das Siemens MedMuseum?

Das Siemens MedMuseum in Erlangen ist ein Museum, das die Geschichte der Medizintechnik präsentiert. Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern werden über 200 ausgewählte Exponate gezeigt, die die Entwicklung der Medizintechnik von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nachzeichnen. Die ältesten Stücke stammen aus dem Jahr 1890 und bieten einen faszinierenden Einblick in die Pionierzeit der medizinischen Bildgebung.

Welche Highlights bietet die Ausstellung?

Zu den Highlights der Ausstellung gehören:

  • Die Röntgenkugel: Ein kompaktes Röntgengerät aus dem Jahr 1919, das mobiles Röntgen ermöglichte und zu einem Verkaufsschlager wurde.
  • Der erste Computertomograph (CT): 1975 brachte Siemens den Siretom auf den Markt, ein Gerät, das Schichtaufnahmen des Gehirns ermöglichte und somit die Diagnostik neurologischer Erkrankungen revolutionierte.
  • Der erste voll implantierbare Herzschrittmacher: In den 1950er Jahren entwickelte der schwedische Ingenieur Rune Elmqvist den ersten vollständig implantierbaren Herzschrittmacher, ein Meilenstein in der Kardiologie.

Welche interaktiven Erlebnisse werden angeboten?

Das MedMuseum bietet multimediale Erlebnisse, darunter:

  • Tablet-Computer, mit denen Besucher zusätzliche Informationen abrufen und historische Dokumente einsehen können.
  • Eine digitale Weltkarte, die die globale Entwicklung der Siemens-Medizintechnik zeigt.
  • Virtuelle Fenster ins Archiv, die spannende Einblicke in die Arbeit des Siemens MedArchivs gewähren.

Wie kann ich das Museum virtuell besuchen?

Für diejenigen, die das Museum von zu Hause aus erkunden möchten, steht eine App zur Verfügung. Diese ermöglicht virtuelle Rundgänge und erzählt kuriose sowie lehrreiche Geschichten aus der Medizintechnikgeschichte. So wird beispielsweise die Geschichte von Friedrich Siemens erzählt, der 1844 mit einem Voltainduktor die Zahnschmerzen seines Bruders behandelte – ein frühes Beispiel für den Einsatz von Elektrizität in der Medizin.

Welche praktischen Informationen sollte ich für meinen Besuch beachten?

Das Siemens MedMuseum befindet sich in der Gebbertstraße 1 in 91052 Erlangen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr; an Wochenenden und Feiertagen bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt ist frei. Für Gruppen werden Führungen angeboten, die mindestens zwei Wochen im Voraus gebucht werden sollten. Die Kosten variieren je nach Gruppengröße: bis zu 20 Personen zahlen 90 Euro, für Führungen in englischer Sprache wird ein Zuschlag von 20 Euro erhoben. Schul- und Universitätsgruppen können das Angebot kostenfrei nutzen. Das Museum ist barrierefrei gestaltet und somit für Rollstuhlfahrer und Besucher mit körperlichen Einschränkungen gut zugänglich. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist ebenfalls vorhanden.

Wie erreiche ich das MedMuseum mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Vom Hauptbahnhof Erlangen aus ist das Museum bequem mit den Buslinien 208, 209, 210, 252, 254, 284, 285 und 293 erreichbar. Steigen Sie an der Haltestelle „Zollhaus“ aus; das Museum befindet sich direkt gegenüber.